Einen gut gelaunten Tagesausklang wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

14.01.2018 Email zum Editorial

Lieber André Hammon,

wir sind schon lange eifrige Leser von Prisma, weniger wegen des esoterischen Marktes, sondern wegen der ausgesprochen treffsicheren Editorials. Es wundert uns nicht, dass Sie von der einschlägigen Klientel - Sie sprechen von der "Szene des Magazins" - wegen Ihrer Meinung Feuer bekommen. Wer heute den Mut hat, die Dinge so zu nennen, wie sie sind, wird ohne Federlesens als "rechts" oder in der Steigerung als Rassist oder gar als Nazi gebrandmarkt. Herrliche Zeiten, natürlich im Zeichen von Toleranz.

Viele derjenigen, die mit solchen Etiketten um sich werfen, dürften vielleicht das Wort "Nationalsozialismus" gerade noch richtig buchstabieren können, haben aber ansonsten keine Ahnung von dem, was ein echter Nazi ist, oder auch ein echter Rassist. Wir sind beide Jahrgang 1945 und haben die dunklen Zeiten nicht miterlebt. Allerdings sind uns als junge Menschen sowohl im familiären Umfeld als auch insbesondere in der Schule noch in der Wolle gefärbte Nazis begegnet. Wir wissen also zumindest ansatzweise Bescheid.

Im Übrigen, das sei hier auch erwähnt, waren zumindest in den 50er Jahren katholische Geistliche und Ordensleute mit dem Rohrstock schneller bei der Hand als andere Lehrer. Das waren diejenigen, die uns Moral und christliche Nächstenliebe beibringen sollten. Heute begegnet man diesen Figuren in Gestalt derer, die die moralische Keule gegen Andersdenkende erheben. Es gäbe noch viel zu schreiben über den "moralischen Imperialismus" derjenigen, die sich für besser halten.

Wir würden uns wünschen, dass Sie sich nicht einschüchtern lassen, können aber nachvollziehen, dass Sie die Schnauze voll haben.

In vollständiger Solidarität und mit besten Grüßen und Wünschen
Heinz und Monika Mayer


Hallo Frau Mayer, Hallo Herr Mayer

herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung, die mir schmeichelt und mir etwas Mut macht, doch nicht ganz allein auf weiter Front zu stehen. Offenbar gehören Sie zu den wenigen Menschen die verstanden haben, was in unserem System falsch läuft.

Ich sehe heute weniger die Gefahr faschistoider Tendenzen von rechts. Ich sehe vielmehr einen wachsenden Linksfaschismus, vertreten von den JUSOS, Den Grünen, der SPD und der LINKE. Die arbeiten mit den Methoden des „moralischen Imperialismus“, wie Sie das so schön zu sagen pflegen.

Wir müssen heute den Mut haben, die Geschichte unseres Landes neu zu interpretieren und nicht das wiederzugeben, was die Sieger der beiden Kriege als Geschichte geschrieben haben. Wir müssen heute erkennen, dass es auch um die Ausrottung eines Volkes, nämlich der Deutschen geht. Welchen Grund hätte es sonst für Alliierte gegeben, alle deutschen Städte samt Kulturgüter in Schutt und Asche zu legen wo es doch bekannt war, dass sich dort nur noch Frauen, Kinder und Flüchtlinge aufhielten. Nennen wir es beim Namen: Das ist Genozid!


Meine Familie hat in den beiden Kriegen mehr oder minder alles verloren, einschließlich der Väter, die für eine Ideologie in den Krieg zogen. Ich habe heute zu dieser deutschen Geschichte kein schlechtes Gewissen, denn wir haben als Volk mehr als alle anderen Völker dafür bluten müssen. Und während man aktuell die letzten Holocaust-Überlebenden in den Bundestag einlädt, um wieder schlechtes Gewissen zu proklamieren, marschiert Erdogan gegen die Kurden und die Welt schaut zu. Warum redet heute keiner über den Genozid von 6 Millionen Vietnamesen durch die Amerikaner? Warum kommen die Türken ungeschoren davon, obwohl sie inzwischen mehr als 1.5 Millionen Kurden auf den Gewissen haben? Warum sagt niemand etwas über Spanier und Portugiesen, die Millionen von Azteken, Mayas und Inkas eliminiert haben? Und vom Tod der indianischen Naturvölker in Amerika spricht ohnehin keiner mehr.

Ich habe mich mein ganzes Leben als links-liberaler Mensch positioniert. Das ist jetzt vorbei, nachdem ich erkannt habe, welche perfiden Methoden verwendet werden, um uns Deutsche klein, handlungsunfähig und schlecht zu machen. Das bin ich meinen Vätern schuldig, dass ich das nicht länger auf mich sitzen lasse. Ich gehe aufrecht und unbestechlich weiter und genauso werde ich diesen Planeten einmal verlassen.

hnen alles Gute, Gesundheit und Glück und Danke für das Lesen unserer Zeitschrift.

Mit freundlichem Gruß

André Hammon
    Verleger, Herausgeber


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