Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen der PRISMA Event-Guide for happy people.

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Gute Sprache – gutes Leben

Gute Sprache – gutes Leben

Stress in Freude verwandeln

Gesunder Stress statt Leistungsdruck

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eueste Stressforschungen belegen, dass Stress nur dann negative Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat, wenn die damit verbundene Ursache als grundsätzlich negativ bewertet wird. Geraten wir in Stress für eine Aufgabe, die uns am Herzen liegt, dann bewirkt Stress geradezu das Gegenteil: Er kann dann Körper und Geist zu Höchstleistungen animieren und kühne Visionen Wirklichkeit werden lassen. Wir empfinden das als eine Art Flow und nicht als Stress! Burnout ist demnach nicht die Folge von zu viel Stress, sondern von einer Überlastung mit Aufgaben, denen man weder gewachsen ist noch innerlich folgen kann und will. Daher geraten Unternehmer selbst bei einer 80-Stunden-Arbeitswoche gewöhnlich nicht in einen Burnout-Zustand.

Leider müssen die meisten Menschen Tätigkeiten verrichten, die sie nicht gerne machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um berufliche oder private Aufgaben handelt. Zudem fordern zunehmender Leistungsdruck, die Rationalisierung unseres Alltags sowie Handy- und Wlan-Nutzung ihren Tribut und verringern unsere Stressresistenz. Folgende Maßnahmen können die Stressfaktoren deutlich reduzieren:

To-Do-Listen

Eine hilfreiche Methode zur Stressbewältigung können To-Do-Listen sein. Schreiben Sie alle Punkte auf, die zu erledigen sind. Dabei sollte zwischen wichtigen und dringlichen Dingen unterschieden werden. Das beruhigt das Gewissen und man hat den Überblick, was in welcher Zeit noch getan werden muss.

Autogenes Training und Meditation

Autogenes Training (AT) ist eine leicht erlernbare und einfache Methode, um das Gedankenkarussell abzustellen. Dabei nimmt die Vorstellungskraft Einfluss auf das vegetative Nervensystem. Sobald wir die Umstände anders interpretieren, können wir mit Stress besser umgehen. Ebenso ist Meditation ein Stresskiller, vor allem in Verbindung mit körperlicher Betätigung wie Yoga, TaiChi, QiGong usw. Hierzu gibt es Angebote wie Sand am Meer.

Richtiges Atmen

Yogapraktizierende sind bereits in den verschiedenen Techniken eines harmonisierenden Atmens bewandert. Wer Stress hat, atmet grundsätzlich flacher und schneller. Daher wirkt tiefes und bewusstes Atmen dem Stress entgegen. So hilft der bekannte Rat, erst mal tief durchzuatmen, in der Tat ganz gut. Zum richtigen Atmen gibt es verschiedene Techniken, die leicht zu erlernen sind und in verschiedenen Kursen angeboten werden.

Bewegung in freier Natur

Laufen, Wandern, Radfahren, Schwimmen usw. sind gute Stresskiller. Dabei setzen wir innere Energien in körperliche Aktivität um und reduzieren dadurch die Anspannung. Tiere tun das ganz instinktiv. Wir Menschen müssen uns dazu oft erst aufraffen, besonders, wenn wir gefühlt wenig Zeit haben. Doch Bewegung, vor allem draußen in der Natur, reduziert Stress am wirkungsvollsten.

Gute Ernährung

Gerade in stressigen Zeiten neigen wir dazu, uns unregelmäßiger und vielleicht sogar mit Fastfood zu ernähren. Wir greifen dabei häufiger zu Süßigkeiten oder der Kaffeetasse als gewöhnlich. Gesunde Ernährung, ausgeglichen und möglichst naturbelassen, ist jedoch hilfreich, um Stress zu reduzieren, da der Organismus besser für die Anstrengung gewappnet ist. Schaffen Sie sich daher kurze Auszeiten und trinken Sie lieber Mate-Tee, grünen oder schwarzen Tee als Kaffee mit Milch und Zucker.

Ausreichend schlafen, Wlan aus

Es wird immer wieder bestätigt, wie wichtig der Schlaf für unseren Organismus ist. Versuchen Sie, vor Mitternacht zu schlafen, und dunkeln Sie den Raum komplett ab, damit die Melatonin-Produktion angeregt wird. Schirmen Sie sich vor allem von Wlan- und Handystrahlungen ab. Schalten Sie Ihr Smartphone und die Wlan-Verbindung nachts immer aus!

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