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Editorial

Herausgeber Franken

"Kein  

Europa der Regionen! Ich habe mich im Editorial der letzten Ausgabe nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, als ich den wachsenden Totalitarismus in Brüssel erwähnte. Am Beispiel der gescheiterten Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen und dem jetzt inhaftierten katalonischen Präsidenten Carles Puigdemont wurde offenbar: Ein Europa der Regionen existiert vielleicht auf dem Papier, aber nicht in der Realität! Souveräne Mitgliedsstaaten in Europa wird es in Zukunft nicht geben. Ein freies Franken sicher auch nicht.

Der sympathische Katalane reiht sich nun nahtlos ein in die Liste gescheiterter Freiheitskämpfer und Unabhängigkeitsaktivisten. Er scheiterte ebenso wie Sir William Wallace, schottischer Highlander, hingerichtet 1305. Sophie und Hans Scholl, Freiheits- und Widerstandskämpfer, hingerichtet 1943. Dag Hammarskjöld, UNO-Generalsekretär, vermutlich durch ein Attentat 1961 ermordet. J.F. Kennedy, amerikanischer Präsident, erschossen 1963. Che Guevara, Revolutionär, erschossen 1967. Martin Luther King, amerikanischer Bürgerrechtler, erschossen 1968. John Lennon, Popikone und Friedensaktivist, erschossen 1980. Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskämpfer und Pazifist, erschossen 1948. Olof Palme, schwedischer Ministerpräsident, erschossen 1986. Nelson Mandela, südafrikanischer Präsident, fast 30 Jahre in Haft. Carles Puigdemont, katalonischer Präsident, verhaftet 2017.

Das Problem des durch Heiko Maas von der SPD beschlossenen Zensurdurchsuchungsgesetzes ist der Umstand, dass im Gesetz nicht dokumentiert ist, was verbotene oder erlaubte Kommentare und Nachrichten sind. Die Regierung kann also willkürlich z.B. offene Kritik am System oder am Islam innerhalb 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde löschen, ohne dass sich diese Nachrichten über die sozialen Netzwerke verbreiten können. Und sie macht offenbar immer häufiger davon Gebrauch. Den Politikern und ihren Medien, also den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten als Handlanger reicht es offenbar nicht mehr aus, anders oder kritisch denkende Menschen mit dem Siegel des Rechtsextremismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus, Populismus, oder Verschwörungstheorismus zu versehen. Nein, jetzt wird einfach rigoros gelöscht was Heiko Maas und seinen Scheindemokraten nicht passt!

Sie alle teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie engagierten sich für Frieden, Freiheit, Unabhängigkeit sowie für neue Wege in der Gesellschaft und stellten daher eine Gefahr für das Etablishment dar, nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ergo wurden diese Geister eilig eliminiert oder zeitgemäß durch Schauprozesse aus dem Amt enthoben, denn was unser Neokapitalismus nicht braucht, sind freiheitliche Denker, intellektuelle Aufrührer und unangepasste Quertreiber. Damit dieser Prozess nicht aus dem Ruder läuft, werden möglichst unauffällige, angepasste und minder intelligente Menschen ins Land geschleust. Die dabei entstehenden sozialen Entgleisungen, etwa in Form von Kleinkriminalität oder religiösem Terrorismus werden stillschweigend in Kauf genommen. Das Einheitseuropa des 21. Jahrhunderts will Menschen, die still halten, sich anpassen, ihrem Beruf nachgehen, viel konsumieren und möglichst nicht über das Leben nachdenken.

Und so bestätigt sich wieder einmal die von Gustave Le Bon, französischer Psychologe, aufgestellte These: „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“ Willkommen in der Welt der Lämmer ...

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